Pressemitteilungen und Berichte

DBV fordert: Ausverkauf von Güterverkehrsflächen bei der Eisenbahn sofort stoppen!

Hinweis: Die Ingenieure22 sind Mitglied des Deutschen Bahnkunden-Verbands e.V. (DBV).

Zur Anhörung des Stuttgart 21 Planfestellungsabschnitts PFA 1.6b (Abstellbahnhof Untertürkheim) hat der DBV-Landesverband Baden-Württemberg e.V. folgende Pressemitteilung verfasst:


Pressemitteilung vom 15. Januar 2020

DBV fordert: Ausverkauf von Güterverkehrsflächen bei der Eisenbahn sofort stoppen!

Die neuere Geschichte der Deutschen Eisenbahn ist eine Geschichte des systematischen Abbaus und Rückbaus. Eine Vielzahl von Ausweich- und Überholgleisen, mehrere tausend Kilometer Schienenstrecke und der Großteil von Anschluß- und Verlademöglichkeiten, sowie Industriebahnen sind inzwischen Einsparmaßnahmen bei der Infrastruktur zum Opfer gefallen oder wurden zur Aufbesserung der Bilanzen sogar verkauft.

Der Schienen-Güterverkehr ist im Vergleich zum Transport auf der Straße um 80% klimaschonender. Will Deutschland die selbstgesteckten Ziele erreichen, ist eine systematische und massive Verlagerung von Gütern auf die Schiene kurzfristig zwingend erforderlich.

Nur: Wo soll dieser Güterverkehr diese Zuwächse erreichen, organisiert und abgewickelt werden, wenn immer mehr Güterflächen abgebaut werden und – einmal verkauft oder umgewidmet – auf alle Zeit verloren sind?

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Ingenieure22 bei der Planerörterung zu PFA1.6b

Presseinformation der Ingenieure22 vom 13.1.2020

Ingenieure22 bei der Planerörterung zu PFA1.6b (Abstellbahnhof Untertürkheim)

In wenigen Tagen, am 15., 16. und ggf. 17.Januar 2020 wird wieder um einen Planfeststellungsabschnitt des Projekts Stuttgart 21 gestritten. In der öffentlichen Erörterung zum Planfeststellungsabschnitt 1.6b, bei dem es im Wesentlichen um den Bau eines Abstellbahnhofs auf dem bisher als Güterbahnhof genutzten Gelände bei Untertürkheim geht, kann erneut die grundsätzliche Frage gestellt werden, ob für das Projekt überhaupt eine Planrechtfertigung besteht. Hatte man doch auf dem Weg zur „Planfeststellung in Teilen“ den gesamten Bauabschnitt in Bereiche zerteilt, von denen kein einziger ohne den anderen genutzt werden könnte. Weil es zudem Probleme bei der Planung der einzelnen Bereiche gibt, wurden die Abschnitte 1.6 (und 1.3) nochmal unterteilt, um kritische Punkte so lange wie möglich ausblenden und stattdessen schon mal ohne endgültiges Konzept bauen zu können. So kommt es, dass selbst 10 Jahre nach Baubeginn zwei Bereiche noch nicht einmal die Baugenehmigung haben, jetzt steht der Abschnitt 1.6b zur Erörterung. Laut Gesetz ist jeder Abschnitt als unabhängig zu sehen. Die Frage der Planrechtfertigung stellt sich damit bei jedem Planabschnitt wieder, für manchen Projekt-Befürworter eine schwer verdauliche Kost.

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Pressemitteilung der Ingenieure22 „Abenteuerliche und groteske Behauptungen der DB AG zu Stuttgart 21" (29.7.2019)

Pressemitteilung der Ingenieure22 vom 29.7.2019

Abenteuerliche und groteske Behauptungen der DB zu Stuttgart 21!
Ingenieure22 reagieren mit offenem Brief

Hinweis:
Dies ist eine für das Web formatierte Version der Pressemitteilung. Die an die Presse verteilte Version →HIER.

Stuttgart, 29.7.2019:
Die S21-kritischen Ingenieure22 werfen dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, in einem offenen Brief abenteuerliche, groteske und unbewiesene Behauptungen zur Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 vor. Thorsten Krenz hatte sich am 2.7.2019 sowie in einer Erklärung vor dem Stuttgarter Gemeinderat am 16.7.2019 zum Verhältnis von Stuttgart 21 zum Deutschlandtakt geäußert.

Wolfgang Kuebart, Physiker und Mitglied bei Ingenieure22: „Wir müssen die Diskussion zu S21 und zum Deutschlandtakt wieder zurück auf den Boden der Tatsachen holen. Die Angaben von Herrn Krenz sind grotesk, ohne nachvollziehbare Begründung und widersprechen DB-eigenen Regeln. Man kann es auch als fake news bezeichnen – oder als bewusste Irreführung der Öffentlichkeit.“

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Scheitert Stuttgart 21 am Brandschutz? Informationsveranstaltung am 29.10.2018 im Stuttgarter Rathaus

Ob das Brandschutzkonzept für den Tiefbahnhof und das 60km-Tunnelsystem genehmigungsfähig ist, soll erst bei Fertigstellung von Stuttgart 21 entschieden werden. Trotz massiver Bedenken bahnunabhängiger Experten und Expertinnen wird unbeirrt weitergebaut. Das Debakel beim BER droht sich in Stuttgart zu wiederholen. Die jüngste ICE-Brandkatastrophe bei Montabaur sollte den S21-Verantwortlichen eine Warnung sein.

Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 und die Fraktionsgemeinschaft SÖS Linke PluS laden ein zur öffentlichen Informationsveranstaltung:

Scheitert Stuttgart 21 am Brandschutz?

Montag, 29. Oktober 19.30h
Großer Saal, Rathaus Stuttgart

„Brennend“ interessieren sollten sich für das Thema alle, die Stuttgart 21 mit verantworten, z.B. die Stuttgarter Gemeinderäte und OB Kuhn.

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